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Französisch A2 → B1 (2025): Natürliche Flüssigkeit – Aussprache, Power-Vokabular, Mini-Dialoge

10/20/2025
Citizify
5 Min. Lesezeit
#französisch#A2#B1#delf#aussprache#wortschatz#dialog#lernplan

Zwischen A2 und B1 festzustecken ist normal. Fortschritt kommt, wenn du Aussprache glättest, kompaktes Vokabular lernst, wiederverwendbare Sprech-/Schreib-Frames nutzt und täglich kurz übst.

🎯 Inhalt: Aussprache-Fixes • 80+ Power-Wörter nach Situation • Mini-Dialoge • DELF-Schreibrahmen • 15-Minuten-Plan • Praxislinks.

📌 Was A2 vs B1 wirklich bedeutet

Auf dem Papier liegen A2 und B1 dicht beieinander – im Alltag fühlt es sich ganz anders an. A2 ist „Ich überlebe mit Hilfe“, B1 ist „Ich bekomme den Alltag größtenteils alleine hin“. Konkrete Situationen zu denken hilft viel mehr als abstrakte Grammatiklabels.

  • Auf A2 kannst du dich vorstellen, über Routine sprechen, einfach einkaufen und um Hilfe bitten – aber sobald etwas außerhalb des Skripts passiert, fehlen dir sofort die Wörter.
  • Auf B1 kannst du ein Problem an der Rezeption erklären, ein Erlebnis beschreiben, eine einfache Meinung äußern und ein Behörden-Telefonat zumindest überstehen – trotz Fehlern.
  • Prüfungen wie DELF B1 testen genau das: Kommst du im französischen Alltag ohne Übersetzer-Freund klar?

Dieser Artikel ist deshalb rund um Alltagssituationen gebaut (Reise, Arbeit, Gesundheit, Alltag) und ergänzt sie um Aussprache- und Schreibbausteine, die dich über die B1-Schwelle schieben.

🧩 Wie du diesen Guide nutzen solltest

  • Nimm dir pro Tag einen Abschnitt vor – z.B. Tag 1 Aussprache, Tag 2 Reise-Vokabular, Tag 3 Mini-Dialoge.
  • Wähle aus jedem Abschnitt nur 5–10 Elemente und füge sie deiner Lernliste im Citizify-Wortmodul hinzu.
  • Baue aus jeder Liste 2–3 persönliche Sätze über dein eigenes Leben (Job, letzte Reise, echte Pläne).
  • Nutze dieselben Frames in Schreiben und Sprechen – so klingst du natürlich statt auswendig gelernt.

🔊 Aussprache-Fixes

  • R (pariserisch): weich, aber hörbar. Übe mit “très, frère, travailler, fromage, rue”.
  • U vs OU: tu /ty/ vs tout /tu/. Minimalpaare: “lune/loup, su/sous, lu/lou”.
  • Nasal-Laute: an/en (sans, temps), on (nom, mon), in/ain (vin, pain).
  • Verbindung (liaison): “vous‿avez, ils‿ont, très‿intéressant” – klingt sofort natürlicher.

Versuche nicht, alle Laute gleichzeitig zu reparieren. Wähle pro Woche einen Laut (z.B. das nasale on), erstelle eine 10-Wörter-Liste (nom, mon, bon, maison, garçon …) und lies täglich einen kurzen Text laut vor, während du diese Wörter bewusst artikulierst. Ziel ist Konstanz, nicht Perfektion.

💬 Mini-Dialoge zum Einsetzen

Im Café: “Bonjour, je voudrais un café crème et un croissant, s’il vous plaît.”

Smalltalk: “Tu fais quoi dans la vie ? — Je travaille dans le marketing digital.”

Plan ändern: “Finalement, je ne peux pas venir. On reporte à demain ?”

Meinung: “À mon avis, c’est une bonne idée, mais il faut prévoir plus de temps.”

🧳 Power-Vokabular nach Situationen (A2 → B1)

  • Reisen: billet aller-retour, correspondance, annulation, remboursement, pièce d’identité
  • Job: entretien, poste, délai, réunion, compte rendu, collaborateur, responsable
  • Gesundheit: ordonnance, rendez-vous, symptôme, fièvre, assurance, remboursement
  • Alltag: déménager, facture, abonnement, panne, livraison, devis, horaires

Verwandle jedes Wort in einen kurzen, realistischen Satz. Zum Beispiel: „J'ai un rendez-vous chez le médecin demain.“ oder „On a eu un problème de livraison, le colis est arrivé en retard.“ Genau diesen Schritt überspringen viele – dabei bringt er dich am zuverlässigsten in Richtung B1.

🧠 Von passiv zu aktiv: 3-Schritte-Routine

  1. Sehen: Lies das Wort in einem kurzen Satz (Blog, Übung oder die Beispiele oben).
  2. Sagen: Wiederhole den Satz zweimal laut und übertreibe den französischen Rhythmus.
  3. Benutzen: Schreibe oder sage einen neuen Satz über dein eigenes Leben mit demselben Wort.

Machst du das mit 5 Wörtern pro Tag, hast du nach einem Monat über 150 Wörter im Kontext, nicht als isolierte Karteikarten, bearbeitet.

✍️ DELF-Schreibrahmen

  • Formelle Einleitung: “Madame, Monsieur, je me permets de vous écrire au sujet de …”
  • Anfrage: “Serait-il possible de … ?”
  • Beschwerde: “Je vous contacte car … ne fonctionne pas / a été livré en retard.”
  • Abschluss: “Je vous remercie de votre aide. Bien cordialement, …”

Auf B1 achten Prüfer vor allem auf klare Struktur, Aufgabenerfüllung und einen höflichen Ton. Selbst mit nicht perfekter Grammatik geben dir solche Rahmen den Textaufbau, den sie sehen wollen. Lerne 2–3 Optionen pro Kategorie und nutze sie ohne schlechtes Gewissen immer wieder.

⏱️ 15-Minuten-Tagesplan

  • 5 Min: 5–6 Sätze laut mit Audio schatten (Slow French, Nachrichten).
  • 5 Min: 10 Wörter aus deiner “weak list” (Reise/Job/Gesundheit) drillen.
  • 5 Min: 4–5 Zeilen mit einem Rahmen schreiben, zweimal laut lesen.

Wenn du mehr Zeit hast, hänge am Abend noch einen zweiten 15-Minuten-Block nur fürs Hören dran (Podcasts, YouTube, später Citizify Listening Lab). Regelmäßigkeit schlägt Intensität – 5 Tage die Woche 15–30 Minuten bringen mehr als einmal pro Woche 2 Stunden.

🚀 Schnelle Praxislinks

❓ Häufige Fragen zum Sprung A2 → B1

  • Wie lange dauert der Weg zu B1? Mit 15–30 Minuten pro Tag und regelmäßigem Schreiben/Sprechen erreichen viele Lernende von A2 aus in 6–9 Monaten ein stabiles B1.
  • Grammatik oder Wortschatz wichtiger? Für diesen Sprung bringt dich häufiger Wortschatz im Kontextsichtbarer voran. Grammatik ziehst du nach, indem du schreibst und Feedback nutzt.
  • Was ist mit Hören? 5 Minuten Shadowing pro Tag mit kurzen, klar gesprochenen Audios machen sich nach 4–6 Wochen bemerkbar.

🗓️ 4-Wochen-Plan von A2 zu stabilem B1

Du kannst diesen Plan direkt mit den Citizify-Modulen kombinieren.

  • Woche 1 – Überleben + Aussprache: Fokus auf R, Nasale und 30 Kernwörter für Reise/Gesundheit. Übe täglich kurze Telefon-Dialoge (Arztpraxis, Hotel, verspätete Lieferung).
  • Woche 2 – Alltag + E-Mails: Schreibe jeden Tag 3–4 kurze Nachrichten (Messenger + formell). Nutze die obenstehenden Rahmen für Anfragen und Beschwerden und schreibe sie mehrmals um.
  • Woche 3 – Meinungen + Smalltalk: Wähle täglich ein Thema (Homeoffice, Social Media, Studium) und formuliere 2–3 Meinungssätze mit „à mon avis, je pense que, par contre …“.
  • Woche 4 – Prüfungsmodus: Simuliere 2–3 DELF-ähnliche Aufgaben mit Zeitlimit. Plane 5 Minuten, schreibe 15 Minuten, investiere 5 Minuten in Wortwahl- und Konnektor-Upgrades.

Notiere problematische Wörter im Wortlern-Modul und wiederhole sie am Wochenende in einem „weak points“-Quiz, statt immer wieder nur neue Listen zu starten.

📋 Selbst-Checkliste: Bin ich B1-nah?

  • Ich kann ein kürzliches Problem (Lieferung, Termin, Behörde) in 4–5 Sätzen ohne Deutsch/Englisch erklären.
  • Ich kann eine kurze, höfliche E-Mail zur Anfrage oder Beschwerde mit 2–3 passenden Phrasen schreiben.
  • Ich kenne 50–80 Alltagswörter zu Reise, Arbeit, Gesundheit und Verwaltung und setze sie in einfachen Sätzen ein.
  • Ich kann einen kurzen, langsam gesprochenen Nachrichtenbeitrag verstehen und die Hauptidee in 3–4 Sätzen wiedergeben.

Wenn du die meisten Punkte ehrlich abhaken kannst, bist du näher an einem soliden B1, als du denkst – jetzt geht es vor allem darum, diese Routine über einige Monate beizubehalten.

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